Thilo Grosser, freier Wirtschaftsjournalist und Lektor
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Thilo Großer (Jahrgang 1972) arbeitet als freier Wirtschaftsjournalist und Fachlektor für Zeitungen, Zeitschriften, Buchverlage und Wirtschaftsforschungsinstitute.

Der Diplom-Volkswirt ist in seiner Heimatstadt Karl-Marx-Stadt/Chemnitz in die Schule gegangen und lebt seit 1992 in Köln. Nach der Ausbildung an einer Kölner Schule für Wirtschaftsjournalisten und einem Volkswirtschaftsstudium an der Universität Köln machte er sich im Jahr 2000 selbstständig. 

Für den Autor ist neben gründlicher Recherche die verständliche und unterhaltsame Darstellung ökonomischer Vorgänge wichtig, um auch für komplizierte Zusammenhänge Interesse zu wecken. Bei seiner Arbeit als Fachlektor für Wirtschaftsliteratur prüft der Volkswirt die inhaltliche Plausibilität ökonomischer Texte, die Rechtschreibung und Grammatik und ob die Sprache zur Zielgruppe passt. Er spricht leidlich Russisch und fließend Englisch.

Je nach Auftragsprofil und nötiger Kapazität arbeitet der Autor und Lektor mit erfahrenen freien Kolleginnen und Kollegen zusammen. Das berufliche Netzwerk umfasst Journalisten, Lektoren, Fotografen und Grafiker.

Nicht zum Dienstleistungsangebot gehört trotz häufiger Anfragen die Mitwirkung an akademischen Abschlussarbeiten.

Thilo Großer ist Mitglied im Journalistenverband DJV und im Lektorenverband VFLL.

Er ist beruflich vernetzt bei LinkedIn, bloggt gelegentlich bei eX-Twitter unter 
„Da lacht der Lektor“ und bestückt privat das satirische News-Blog „Meinung ohne Ahnung“ mit publizistischen Inhalten jenseits marktgängiger Formate.

Aktuell veröffentlicht

Handelsblatt, 4. August 2026, S. 26/27
Artikel im Spezial „Ranking Beste Ausbilder“ 
„Vertrauen statt Goodies“


Wie schaffen es kleine Betriebe, genügend und gute Auszubildende zu finden? Mit dem Vertrauen darauf, dass Jugendliche durch Probieren statt Studieren den richtigen Weg für sich finden und früh mit Verantwortung umgehen können. Dem Nachwuchs verständnisvoll entgegenkommen, kann der Recherche zufolge gar heißen: „Das Zeugnis ist wurscht“, wie der Konditormeister sagt, der seine Azubis auch bittet, erst ihre Freizeit zu planen, bevor sie sich im Dienstplan eintragen. Der Artikel beschreibt drei spannende Beispiele aus der erfolgreichen Personalentwicklung kleiner Unternehmen. 

Handelsblatt, 4. August 2026, S. 42/43
Artikel im Spezial „Finanzielle Resilienz“ 
„Cleveres Einkaufen macht den Unterschied“


Wenn ungefähr die Hälfte des Umsatzes eines typischen Unternehmens aus Einkaufskosten besteht, bietet dieser Kostenblock großes Sparpotenzial. Doch so leicht manche Einsparung zu erzielen wäre, so schwer fällt dies in der Praxis. Denn Einkaufsabteilungen befassen sich im Alltag meist mit allem Möglichen, aber nicht mit Digitalisierung, Verhandlung und Optimierung. Beispiele zeigen, welche Handlungsspielräume für Einkäuferinnen und Einkäufer sich auftun, wenn sie von Routineabläufen befreit werden.

Handelsblatt, 7. Juli 2026, S. 26/27
Artikel im Spezial „Verteidigungstechnik“ 

„Operation Funk“

Wenn verbündete Armeen europäischer Länder zusammen in ein Gefecht oder ins Manöver ziehen, können sie sich nur über US-Funkgeräte verständigen, die von den USA jederzeit abgeschaltet werden können. Ein Konsortium europäischer Funkgerätehersteller will diese Abhängigkeit beenden. Die „Alliance for ESSOR“ entwickelt eine eigene militärische Software, die auf Führungsfunkgeräten aller NATO-Armeen funktionieren und untereinander die Verständigung ermöglichen könnte.
© 2018 Thilo Großer, freier Wirtschaftsjournalist und Lektor  

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